Löwenzahnkapern in der Küche zu haben ist einfach so ein Schatz! Sie sind mild bitter, würzig, sauer und es ist so eine Bereicherung, sie bei der Hand zu haben. Ob einfach aufs Butterbrot, zum Rührei, zum gebratenen Tofu, in den Salat und die Gemüsepfanne. Sie bringen schnell und einfach eine besondere Note in so viele Gerichte. Dier Herstellung ist einfach und die Kapern sind dann mehrere Monate haltbar.
Hinweis fürs sammeln der Knospen: Lass den kleinen Pflänzchen immer noch ein paar Knospen. Sie sind ja die Grundlage für die Blüte. Lieber von mehreren Pflanzen jeweils nur einzelne Knospen ernten.
Du brauchst:
– 100 g Löwenzahn-Blütenknospen
– 300 ml Wasser
– 30 g Steinsalz
– 90 ml Apfelessig
– Gewürze (z.B. Koriandersamen, Fenchelsamen, Pfefferkörner oder Zweige frischer Rosmarin)
– 1 TL Honig
– Salzlake herstellen Wasser mit Salz aufkochen. Die Blütenknospen mit der heissen Salzlake übergiessen und beschweren, so dass sie bedeckt bleiben.
– 2 Tage ziehen lassen.
– die Knospen in ein Sieb abgiessen, gut abspülen und in Gläser füllen.
– Gewürzsud herstellen: einige Pfefferkörner, Koriander und Fenchelsamen mit Weissweinessig aufkochen. Zum Ende hin Honig darin lösen. Heiß über die Blütenknospen in die Gläser giessen und diese sofort verschliessen.
– Vor dem Verzehr eine Woche reifen lassen
Viel Spaß mit dem Rezept und lass uns gerne wissen, wozu du die Löwenzahnkapern am Liebsten isst!
Wusstest du, dass Brombeerenblätter sehr viele Tannine enthalten? Deswegen schmecken sie ähnlich wie schwarzer Tee, wenn du sie fermentieren und trocknen lässt und dann zu einem Tee aufbrühst. So gehts:
Junge, sehr zarte Brombeerblätter pflücken. Über Nacht antrocknen lassen. Am nächsten Morgen mit den Händen oder einem Nudelholz das Pflanzenmaterial anquetschen, so dass die Zellen geöffnet werden. Sehr sauber arbeiten (Hände und Arbeitsmaterialien reinigen)! Das Plfanzenmaterial auf einem frisch gewaschenen Baumwolltuch ausbreiten, mit Wasser leicht besprühen, so dass das Zellmaterial sehr feucht aber nicht nass wird. Dann in dem Tuch einschlagen. In einen Gefrierbeutel packen so dass die Feuchtigkeit nicht entweicht. An einem warmen Ort (sonnige Fensterbank) für 3-4 Tage fermentieren lassen. Das warme und feuchte Mikroklima regt Mikroorganismen dazu an, das Pflanzenmaterial zu fermentieren, also aufzuschließen und leicht zu verändern. So werden Nährstoffe besser zugänglich und der Geschmack intensiver und tiefer.
Nach 3-4 Tagen können die Brombeerblätter aus dem Tuch genommen werden. Sie sollten jetzt schwärzlich sein (zumindest an der Oberseite.) Auf Schimmelbildung kontrollieren! Um diese zu vermeiden ist es wichtig sauber zu arbeiten. Wenn das Material gut aussieht, zum Trocknen auslegen.
Eine Handvoll der fermentierten und getrockneten Brombeerblätter mit einem Liter gefilterten Wasser überbrühen. 10 Min ziehen lassen und genießen!