Brennesseltarte

Ich liebe dieses Rezept! Es ist erstaunlich schnell gemacht und nicht nur für zu Hause gut, sondern auch ein wunderbares Mitbringsel für Parties und Picknicks.

Ihr braucht eine Quiche-Form und folgende Zutaten:

Für den Teig

300 g Mehl

50 g Speisestärke

1/2 TL Salz

200 g Butter

1 Ei

Für die Füllung

4-5 Handvoll Brennnesselspitzen (ca. 80-100 g)

1 Bio-Zitrone

Eventuell 1 rote Chilischote

2 Knoblauchzehen

120 g Parmesan

5 Eier

250 g Schmand

1 EL Speisestärke

Salz und Pfeffer

Zubereitung

Teig herstellen:

– Mehl, Speisestärke und Salz in einer Schüssel mischen.

– 2 EL kaltes Wasser, Butter in Stückchen und das Ei hinzufügen und alles mit den

– Knethaken des Handrührger.tes verkneten. Den Mürbeteig in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank ca. 30 Min. ruhen lassen.

Für die Füllung:

– Brennnesseln waschen. Stängel mit einer entfernen und Blätter grob hacken.

– Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen.

– Chilischote längs halbieren, putzen und fein hacken. Knoblauch fein Hacken

– Parmesan reiben.

– Backofen auf 190° vorheizen.

– Alle Zutaten mit Salz und Pfeffer gut verrühren. Quicheform einfetten.

– Zwei Drittel des Teigs ausrollen, in die Form legen. Den restlichen Teig zu einer langen Rolle formen und an den Rand der Form drücken. Die Eimasse mit den Brennnesseln mischen und auf den Boden geben.

– Quiche im Ofen (unten) für ca. 35 Min. goldbraun backen.

Lasst mich gerne wissen, ob es euch geschmeckt hat!

Grüne Neune Kräutersuppe

Dieses Rezept ist ein absoluter Klassiker und für mich eine der schmackhaftesten und nährendsten Varianten, mir mit Wildkräutern etwas Gutes zu tun. Besonders jetzt im zeitigen Frühling esse ich besonders viele Wildkräuter und es köchelt jede Woche mindestens einmal diese feine Kräutersuppe auf meinem Herd

Zutaten (für 4 Personen):

  • ca. 4 große Hand voll gemischte Wildkräuter (z.B. Brennnessel, Bärlauch, Giersch, Löwenzahn, Schafgarbe, Gundermann, Sauerampfer, Vogelmiere, Spitzwegerich)
  • 2 Schalotten, fein gehackt
  • 2-3 mittelgroße Kartoffeln, klein geschnitten
  • 1 EL Olivenöl oder vegane Butter
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 200 ml Mandelsahne
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss zum Abschmecken

Zubereitung:

  1. Die Kräuter evtl. waschen, trocken schleudern und grob hacken. Kartoffeln schälen und würfeln.
  2. Zwiebeln in Olivenöl glasig dünsten. Kartoffelwürfel kurz mitbraten.
  3. Mit Gemüsebrühe aufgießen und ca. 15–20 Minuten kochen, bis die Kartoffeln weich sind.
  4. Die Suppe vom Herd nehmen, erst dann die frischen Kräuter hinzugeben (um die Inhaltsstoffe zu erhalten) und alles mit einem Pürierstab fein pürieren.
  5. Mandelsahne einrühren, nicht mehr stark kochen lassen, damit die Vitamine erhalten bleiben. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft abschmecken.
  6. Mit essbaren Blüten (Gänseblümchen) dekorieren. 

Sooo lecker und simpel!
Lasst mich gerne wissen, wie euch das Rezept gelungen ist!

Linsensuppe mit Haselblütencroutons

Diese Suppe ist herrlich wärmend und gleichzeitig fruchtig. Die Croutons bringen ein wenig Crunch mit und versorgen dich mit der Extraportion Proteine.

Hast du schonmal Haselblüten gegessen? …Hast du sie überhaupt schonmal bewusst wahrgenommen? Die Kätzchen auf dem Bild sind die männlichen Blüten der Hasel, sie blühen bereits im Februar auf und enthalten sehr viele Proteine. Für dieses Rezept eine gute Handvoll ernten.

Zutaten für die Suppe:

  • etwas Öl
  • 1 Zwiebel *siehe Bemerkung
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 cm frischen Ingwer (gerieben oder gehackt)
  • 2 cm frischer Kurkuma
  • 200 g rote Linsen
  • 2-3 rote Paprika
  • 750 ml Brühe (Gemüsebrühe)
  • 400 ml Kokosmilch
  • etwas Salz und Pfeffer
  • Saft und Schale einer 1/2 Zitrone
  • etwas frischer Koriander bei Bedarf 

Anleitungen

Zwiebeln in Würfel fein hacken. Paprika waschen und in grobe Stücke schneiden. Die Linsen in einem Sieb unter kaltem Wasser kurz abspülen. Ingwer und Kurkuma sehr fein hacken oder reiben.

In einem Topf etwas Öl erhitzen. Die Zwiebelwürfel und Knoblauch andünsten. 

Die roten Linsen kurz andünsten und die Paprika hinzugeben. Kokosmilch und Brühe und hinzugeben, so dass alles bedeckt ist. Anschließend für 30-45 Minuten köcheln lassen, bis Linsen und Paprika zerfallen. Ingwer und Kurkuma nach ca 10 min dazugeben. Zitronenschale gegen Ende hineingeben.

Mit einem Pürierstab pürieren.

Abschließend die rote Linsensuppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Wer mag, kann die Suppe mit frischem Koriander servieren.

Die Croutons

Zutaten

  • Haselblüten, in ca 0,5 cm lange Stücke geschnitten
  • 1/2 Brötchen//Scheibe Brot in Stückchen gezupft
  • 2 Hand voll Cashewkerne, grob gehackt

Zubereitung

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zutaten darin anrösten bis sie goldbraun sind. Dabei stetig rühren.

Frisch servieren.
Leeeecker!

Ich freue mich von euch zu hören, wie euch die Suppe geschmeckt hat!

Fichtenbadesalz

Für ein wärmendes Bad, besonders bei Erkältung

Dieses Badesalz ist so wohltuend, wärmend, regt die Durchblutung und Entgiftung an und unterstützt durch das ätherische Fichtennadelöl auch die Regeneration der Atemwege. Ich habe im Winter immer ein Tiegelchen voll davon neben der Badewanne stehen. Eine Handvoll davon ist gut für ein Vollbad bei mittelgroßen Badewanne.

Zutaten:

10 EL Totes Meer Salz grob

1 EL Bittersalz

2 EL Natron

2 EL weiße Tonerde

pulverisierte Fichtennadeln (in der elektrischen Kaffeemühle zerkleinern oder mit dem Messer hacken)

6 Tropfen reines ätherisches Fichtennadelöl

Zutaten gut mischen, und zuletzt das ätherische Fichtennadelöl zugeben.

Alle Zutaten nochmal vermengen und in ein trockenes, gut schließendes Gefäß abfüllen.

Am Liebsten nehme ich Alu-Dosen. Die sind unzerbrechlich und plastikfrei.

Ich wünsche euch eine gemütliche, regenerierende Winterzeit!

Winteroxymel

Immunstärkendes Elixier mit der Kraft des Waldes

Oxymel ist einfach zauberhaft – er schmeckt lecker und ist unglaublich gesund und vielfältig. Dieser hier bringt dir im Winter Energie und stärkt dein Immunsystem. Die Basis von Oxymel besteht aus Honig und Apfelessig. achtet bei der Herstellung darauf, gute Biozutaten zu verwenden und auch die verwendeten frischen Pflanzen vorher zu waschen oder von einer sehr sauberen Stelle zu ernten. Dann tut dieses Elixier Körper und Seele gut- und meist können Groß und Klein gar nicht genug davon bekommen.

Zutaten

•100 ml Honig

•50 ml Apfelessig

•Getrocknete Mandarinenschalen

•6 gemörserte Wacholderbeeren

•1 EL gemörserte oder gehackte  Douglasiennadeln

– Essig und Honig gut vermengen

– Pflanzenmaterial sehr klein hacken und in ein sauberes Glas füllen

– das Pflanzenmaterial vollständig (!) mit Essig-Honig bedecken

-mindestens 4 Wochen reifen lassen, ab und zu schütteln. Dann das Pflanzenmaterial abseihen.

Diese Mischung ist ca. 1 Jahr lang haltbar. Am Besten im Kühlschrank aufbewahren.

Ich verwende den Oxymel entweder pur (1 Löffel morgens) oder auch mit Wasser aufgegossen (max 40° C) als feines Getränk.